Anschwärzen, aufstacheln, abmeiern

Autor: REI

Es in der Sprechstunde richtig krachen lassen, den Patienten die Augen öffnen über das Dilemma zwischen Kassenbeitrag und restriktiver Versorgung, bürokratischer Gängelung und Armutshonoraren - das juckt vielen Ärzten in den Fingern. Ob es allerdings zweckmäßig ist und nicht nur noch mehr Ärger einbringt, ist die Frage.

"Das politische Wartezimmer wird das leere sein", lautet ein geflügeltes Wort von Dr. Horst A. Massing. Der Ibbenbürener Abrechnungsexperte will damit sagen, dass ärztliches Jammern und Schimpfen auf Dauer beim Patienten nicht gut ankommt. Andererseits sind die Patienten heute Protestplakate, Flugblätter und Unterschriftensammelmappen beim Arzt schon gewöhnt. Wird dabei jedoch eine einzelne, vermeintlich knauserige Krankenkasse vom Praxisinhaber angeschwärzt, geht dies zu weit.

Beihilfe zum Kassenwechsel

So sah das Oberlandesgericht München eine Plakataktion als Verstoß gegen die guten Sitten an, bei der Ärzte einer HNO-Praxis die mangelnde Zahlungsbereitschaft einer Kasse bei Hörhilfen...

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