Anti-IgE-Antikörper stoppt die chronische spontane Urtikaria

Autor: Ulrich Abendroth, Foto: fotolia, M. Schuppich

Die chronische spontane Urtikaria (csU) war lange Zeit eine therapeutische Crux. Selbst mit sehr hohen Antihistaminika-Dosen konnte nicht allen Patienten geholfen werden. Seit der monoklonale Antikörper Omalizumab in dieser Indikation zur Verfügung steht, haben sich die Behandlungsaussichten grundlegend gebessert.

„Patienten mit chronischer spontaner Urtikaria leiden an Quaddeln, an Angioödemen oder an beidem. Und die Patienten leiden wirklich immens“, betonte Professor Dr. Martin Metz von der Klinik für Dermatologie/Allergie-Centrum-Charité, Berlin. Deshalb sei das Therapieziel nicht eine 50%ige Reduktion der Beschwerdeintensität oder dass die Urtikaria wöchentlich nur noch einmal, statt zweimal auftritt. Die Forderung heiße klar: „keine Symptome“.

Jeder zweite Patient ist auch psychiatrisch erkrankt

Wie wichtig es ist, dieses Ziel zu erreichen, verdeutlichte Privatdozentin Dr. Petra Staubach, Leiterin der Urtikaria/Angioödem-Sprechstunde der Universitäts-Hautklinik Mainz, anhand von Daten einer...

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