Antibiotika-Durchfälle sicher beherrschen

Autor: Abr

Etwa jeder dritte Patient, der Antibiotika nimmt, erleidet eine Diarrhoe. Oft sind die Durchfälle so heftig, dass ein Besuch beim Arzt nötig wird. Ob man den Beschwerden besser mit Medikamenten, mit Hefe oder einfach mit Tee und Zwieback beikommt, hängt vom Pathomechanismus der Schleimhautschädigung ab.

 

Antibiotika-assoziierte Diarrhoen werden am häufigsten unter Breitspektrum- und Betalaktam-Antibiotika beobachtet, aber grundsätzlich kann jedes Antibiotikum eine Diarrhoe auslösen. Dabei tritt diese Nebenwirkung noch bis vier Wochen nach Therapiebeginn auf, berichtete Professor Dr. Bernhard Lembcke von der Medizinischen Klinik des St.-Barbara-Hospitals in Gladbeck auf einem Gastroenterologieseminar.

Menschen, die unabhängig von Medikamenten Durchfälle haben, lassen sich zu etwa 13 % behandeln. Von den Patienten, die unter Antibiotika-assoziierten Diarrhoen leiden, geht dagegen rund ein Drittel deshalb zum Arzt.

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Die Durchfälle werden auf...

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