Antibiotikum gegen hepatische Enzephalopathie

Autor: Ute Ayazpoor, Foto: Alexandr Mitiuc - Fotolia

Die hepatische Enzephalopathie (HE) wird oft erst spät als neuropsychiatrische Komplikation akuter und chronischer Lebererkrankungen erkannt. Unbehandelt sind häufige Rezidive programmiert, die jeweils das kognitive Defizit steigern. Das darmselektive Antibiotikum Rifaximin ermöglicht eine risikoarme Langzeittherapie zur Rezidivprophylaxe.

In Deutschland haben ca. 1 bis 1,5 Millionen Menschen eine Leberzirrhose. Etwa 30 bis 45 % von ihnen entwickeln – meist im späten Erkrankungsstadium – eine manifeste hepatische Enzephalopathie, berichtete Professor Dr. Marcus Schuchmann vom Klinikum Konstanz. Bei abnehmender Entgiftungsleistung der Leber reichert sich Ammoniak im Gehirn an.


Die Folgen sind Beeinträchtigungen von Bewusstsein, Gedächtnis und Kognition, motorischen Fähigkeiten, aber auch Persönlichkeitsveränderungen. Erste Anzeichen sind unspezifische Symptome wie Müdigkeit oder Unkonzentriertheit.


Geringe motorische und kognitive Störungen im Sinne einer minimalen HE können bereits bei klinisch und neurologisch symptomfreien...

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