Antidementivum bessert auch die Inkontinenz

Autor: rdf

Demenzkranke brauchen ganzheitliche, interdisziplinäre Therapiekonzepte. Auch bei Inkontinenz verspricht dieses Vorgehen mehr Erfolg als ein monokausaler Ansatz.

 

„Inkontinenz findet bei Demenzpatienten im Kopf statt und nicht in der Blase“, erklärte Professor Dr. INGO FÜSGEN von den Geriatrischen Kliniken Wuppertal beim von der Firma Merz unterstützten „Zukunftsforum Demenz“. Häufig trete auf Grund beeinträchtigter zerebraler Hemmung eine Dranginkontinenz auf, und dies erst im mittleren und fortgeschrittenen Demenzstadium, wenn weitere, rein kognitive Hindernisse hinzukommen. „Der Toilettenbesuch ist selbstverständlich erschwert, wenn der Patient die Toilette nicht mehr findet, seine Kleidung nicht mehr selbst zu öffnen vermag, aber auch seinen Wunsch nach Unterstützung nicht verbal ausdrücken kann.“

„Gerade im Anfangsstadium ist die demenzbedingte...

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