Antiemetika machen beim Cannabinoid-Hyperemesis-Syndrom schlapp

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Die antiemetische Wirkung von THC lässt bei Dauerkonsum nach. © iStock.com/Cabezonication

Ihr Patient erbricht sich tagelang. Unter der heißen Dusche fühlt er sich kurzfristig besser. Das kann bei chronischen Kiffern vorkommen und nennt sich Cannabinoid-Hyperemesis-Syndrom.

Das 2004 erstmals beschriebene und mittlerweile als eigene Entität geführte Cannabinoid-Hyperemesis-Syndrom (CHS) ist bisher noch wenig bekannt. Es dürfte aber gar nicht so selten sein, schreiben Thomas von Hösslin und Kollegen vom Kantonsspital Nidwalden in Stans und verweisen auf zwei typische Fälle aus ihrer Praxis.

Die 23 bzw. 39 Jahre alten Männer stellten sich unabhängig voneinander mit seit Tagen bestehenden starken epigastrischen Schmerzen und rezidivierendem, nicht-blutigem Erbrechen vor. Der Allgemeinzustand war reduziert, das Epigastrum druckdolent, die Leukozytenzahl leicht erhöht. Beide Männer gaben einen langjährigen täglichen Cannabiskonsum an.

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