Antikoagulation mit verringertem Risiko

Autor: Sonja Böhm, Foto: thinkstock

Bei Vorhofflimmern benötigt die überwiegende Mehrheit der Patienten eine orale Antikoagulation. Mit den neuen europäischen Leitlinien sind dies sogar noch mehr geworden. Doch das Blutungsrisiko limitiert bislang nach wie vor die Anwendung.

In den neuen europäischen Leitlinien zum Vorhofflimmern wurde die Indikation für die orale Antikoagulation ausgeweitet, berichtete Professor Dr. Thomas Meinertz, Universitäres Herzzentrum Hamburg. Denn der CHADS2-Score, der die Indikation definiert, wurde um drei weitere Risikofaktoren erweiter: Alter über 65 Jahre, weibliches Geschlecht, vaskuläre Erkrankung (je 1 Punkt). Diese ergänzen die bisherigen Faktoren chronische Herzinsuffizienz, Hypertonie, Alter über 75 Jahre, Diabetes (je 1 Punkt) und Schlaganfall/TIA (2 Punkte).

INR bei gut der Hälfte der Patienten nicht okay

„Der neue Score macht deutlich, dass wir bisher eher zu wenig antikoaguliert haben“, so Prof. Meinertz. Nach wie vor...

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