Antikoagulations-Dauer nach VTE festlegen

Autor: Sascha Bock, Foto: thinkstock

Patienten mit venöser Thromboembolie (VTE) erhalten umgehend eine Therapie mit Antikoagulanzien. Doch wie geht es dann weiter? In welchen Zeitabständen wird kontrolliert und wer profitiert von einer dauerhaften Gerinnungshemmung?

In den ersten Wochen nach Therapiebeginn sollte der Behandlungseffekt zunächst klinisch (Schwellung der Extremitäten etc.) überprüft werden.

Eine Ultraschallkontrolle hätte im ersten Monat noch keine Konsequenz, erklärte Professor Dr. Christiane Tiefenbacher von der Klinik für Innere Medizin I am Marienhospital Wesel und beruft sich dabei auf die aktuelle Leitlinie** zur Diagnostik und Therapie der Venenthrombose und der Lungenembolie.

Drei Monate nach dem Ereignis macht eine Sonographie hingegen Sinn, v.a. um einen Residualthrombus auszuschließen. Zudem empfiehlt die Expertin dann eine Überprüfung des venösen Funktionsstatus mittels Verschluss-Plethysmographie (VVP).

Wann ein erhöhtes...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.