AOK: Hausärzteverband hat vom Rauswurf bedrohte Ärzte schlecht informiert

Gesundheitspolitik Autor: Klaus Schmidt

Die Teilnahme an HzV-Verträgen ist mit Pflichten verbunden. Wer diese nicht erfüllt, muss mit dem Rausschmiss rechnen. Das droht die AOK Bayern 500 Hausärzten im Freistaat an, weil sie sich nicht ausreichend fortgebildet hätten. Und sie wirft dem Bayerischen Haus­a?rzteverband vor, seine Mitglieder nicht ausreichend informiert zu haben.

Insgesamt sind rund 4700 Ärzte mit knapp 520 000 AOK-Versicherten im Hausarztvertrag zwischen Bayerischem Haus­ärzteverband (BHÄV) und AOK eingeschrieben. Der Berufsverband hat laut Vertrag die Aufgabe, die Teilnahmevor­aussetzungen der Ärzte zu überprüfen. Danach meldet er das Ergebnis elektronisch als Datensatz an die AOK und muss die Ärzte davon unterrichten.

Der Kasse wurden im Januar 2013 rund 500 Arztpraxen gemeldet, die die Voraussetzungen für die Teilnahme am HzV-Vertrag nicht erfüllten. Damit müssen sie zum Ende des ersten Quartals aus dem Vertrag ausscheiden und können nicht mehr an den Honorarvorteilen partizipieren.

AOK: BHÄV hat Ärzte nicht richtig informiert

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