AOK wechselt ihren Chef aus

Autor: REI

Knall auf Fall hat der Verwaltungsrat der AOK Hessen den Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Gerresheim von seinem Amt entbunden und sogleich Fritz Müller, bislang im Vorstand für Finanzen, Controlling und Personal zuständig, zum neuen Vorsitzenden ernannt.

Als Grund für die "einvernehmliche" Trennung von Gerresheim, der der AOK seit 1996 vorstand, nannte Sprecher Andreas Bonn unterschiedliche Auffassungen in Fragen der Geschäftspolitik, vor allem beim Kosten- und Qualitätsmanagement. Weder die jähe Beitragssatzanhebung zum 1. Juli 2001 auf 14,8 % noch der Zwist mit der KV wegen der Kündigung des Vertrags zum ambulanten Operieren oder gar der "hessische Klinikskandal", über den Gerresheims Kollege Ulrich Blondin von der BEK (Hessen) gestolpert war (wir berichteten), hätten etwas mit diesem Wechsel zu tun, versicherte Bonn MT.

Der neue Mann Fritz Müller kündigte Sparmaßnahmen bei den Verwaltungskosten an, um die Kasse wettbewerbsfähiger zu...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.