AOK will endlich Geld sehen

Autor: KS

Die Praxisnetze kränkeln. Die beteiligten Ärzte

 

registrieren zwar Qualitätsverbesserung und intensivere Zusammenarbeit, aber die Kassen schielen auf die erhofften Einsparungen, die sich nicht wie gewünscht einstellen. Deshalb ziehen sie sich mehr und mehr aus dem Netz-Geschäft zurück. Jetzt hat es wieder ein Netz erwischt, das von der Ärzteseite als Erfolg gepriesen wird.

Jüngstes Beispiel ist die Kündigung des Modellvertrags (nach § 63a SGB V) mit dem Praxisnetz Ingolstadt GO-IN durch die AOK Bayern. Seit 1. September 2000 läuft der Vertrag. Nun hat AOK-Chef Dr. Helmut Platzer ihn zum 31. Dezember 2002 gekündigt, "lediglich aus formellen Gründen". Es soll kein endgültiges Aus sein, doch die AOK will neue Bedingungen aushandeln, um ihre Investitionen abzusichern, wie es heißt.

Schon im März hatte es Zoff um GO-IN gegeben, als es in der Lokalpresse als "Abzocke" der Ärzte

- Tenor: viel Geld für wenig Leistung - mies gemacht wurde. GO-IN-Vorsitzender Dr. Siegfried Jedamzik sprach von "bedauerlichen Einzelfällen", die sich bei der Größe des Netzes wohl kaum...

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