Argumente für Perindopril

Autor: UNo

Was in der PROGRESS-Studie eher eine Nebenbeobachtung war, dass nämlich bei Schlaganfallpatienten, die Perindopril (+ Indapamid) erhielten, die Rate an nichttödlichen Myokardinfarkten um 38% gesenkt wurde, rückte am Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie in den Mittelpunkt des Interesses. An einem Satellitensymposium von Servier wurde deutlich, dass die speziellen Eigenschaften des Perindoprils hinsichtlich des Einflusses auf die Atherosklerose und des hämodynamischen Profils nicht mehr erlauben, alle ACE-Hemmer über einen Kamm zu scheren.

Professor Dr. Roberto Ferrari, Universität Ferrara, rief verschiedene, vermutlich durch alle ACE-Hemmer erreichte biologische Wirkungen in Erinnerung: die Verminderung des Wachstums glatter Muskelzellen, die Endothelstabilisierung, die Hemmung der Upregulation des endothelialen ACEs, eine Plaquestabilisierung und Antioxidation.

Über die Blockade des AT-II-Rezeptors und entsprechende Gefässwirkungen hinaus beeinflussen ACE-Hemmer aber auch den Gegenspieler im Schauspiel der Endothel- und Gefässreaktionen, das gefässrelaxierende Bradykinin. Hier treten interessante Unterschiede zwischen den einzelnen ACE-Hemmern zu Tage. Perindopril steigert die Bradykinin-Konzentration stärker als...

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