ARNI – die neue Chance für Patienten mit Herzinsuffizienz

Autor: Dr. Dorothea Ranft; Foto: thinkstock

In der Therapie bei chronischer Herzinsuffizienz zeichnet sich eine Neuerung ab: Mit dem Kombinations-Wirkstoff LCZ696 ließ sich die kardiovaskuläre Sterblichkeit in einer Studie um ein Fünftel reduzieren.

Renin-Angiotensin-Inhibitoren und andere Komponenten der leitliniengerechten Behandlung verbessern bei Herzinsuffizienz zwar nachweislich die Prognose. Sie können jedoch nicht verhindern, dass etwa jeder zweite Betroffene innerhalb von fünf Jahren stirbt, erinnerte der Kardiologe Professor Dr. Carsten Tschöpe von der Charité.

Eine wesentliche Reduktion der Mortalität lässt sich mit der Prüfsubstanz LCZ696 erzielen, wie die Studie PARADIGM-HF* gezeigt hat. Dieser erste Vertreter der neuen Wirkstoffklasse der Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren (ARNI) vereinigt in einem komplexen Molekül den AT1-Antagonisten Valsartan mit Sacubitril, einem Prodrug des Neprilysin-Inhibitors LBQ657.

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