Arthritis-Therapie: So verhindern Sie Infektionen

Autor: Md

Patienten mit rheumatischen Erkrankungen gelten per se als infektionsgefährdet. Eine immunsuppressive Therapie steigert die Gefahr weiter. Hier gilt es daher, drohenden Neuinfektionen, aber auch Reaktivierungen vorzubeugen. Doch wie lässt sich das bewerkstelligen?

Vor Beginn einer immunsuppressiven Therapie muss der Arzt das individuelle Infektionsrisiko abschätzen: Welche Risikofaktoren hat der Patient bereits und welche Gefahr birgt die gewählte Therapie? Bei Patienten mit entzündlichen Gelenkerkrankungen, vor allem rheumatoider Arthritis (RA), bedeutet allein die Grundkrankheit erhöhte Infektionsgefährdung. So wurde in einer retrospektiven Kohortenstudie an 609 Patienten mit rheumatoider Arthritis und ebenso vielen Kontrollen ein fast zweifach erhöhtes Risiko für die RA-Kranken beobachtet. Dies betraf vor allem Infektionen von Knochen, Gelenken, Haut, Weichteilgewebe und Atemwegen, berichtete Professor Dr. Christian <forced-line-break />Kneitz von...

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