Arzneimittel: Weg mit verzichtbarem Beiwerk

Eine verbindliche Liste erstattungsfähiger Medikamente hat die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) gefordert. Mit einer Positivliste könne die Kostenexplosion bei Arzneimitteln unter Kontrolle gebracht werden, sagte KKH-Vorstandschef Ingo Kailuweit den "Stuttgarter Nachrichten" (vom 16. 9.).

"Ich schlage vor, aus dem vorhandenen Potenzial von 25.000 Arzneimitteln die Medikamente auszuwählen, die wir für die Versorgung der Patienten wirklich brauchen." Alles andere sei "nettes, aber verzichtbares Beiwerk ohne wissenschaftlich gesicherten Mehrnutzen, aber mit Mehrkosten in Milliardenhöhe für die Krankenkassen." Kailuweit sprach sich für eine stärkere Abwägung von Kosten und Nutzen aus.

Zuviel Spielraum für Pharmaindustrie
Kritik übte der KKH-Chef an der Bundesregierung. "Sie kann nicht gleichzeitig darauf setzen, die Gesundheitskosten zu senken, andererseits aber der Pharmaindustrie jeden Spielraum zum Absatz ihrer teils höchst zweifelhaften Produkte lassen." Kailuweit bemängelte,...

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