Arzneimittelengpässe: Hersteller sehen die Schuld nicht bei sich

Gesundheitspolitik Autor: Cornelia Kolbeck

Thinkstock

"Versäumnisse bei den Herstellern sehe ich nicht", sagt der Geschäftsführer für Forschung, Entwicklung und Innovation beim vfa, Dr. Siegfried Throm. angesichts immer wieder auftretender Engpässe bei Medikamenten, darunter Impfstoffe, Tumorpräparate und Antibiotika.

Gemessen am Arzneimittelsortiment seien Lieferschwierigkeiten sehr selten, so Dr. Throm. "Eine Lieferschwierigkeit ist auch nicht immer mit einem Versorgungsengpass verbunden."

Er nennt Beispiele: Schilddrüsenpräparate konnten in den letzten Wochen von zwei Anbietern nicht geliefert werden, jedoch von drei anderen. Das bei resistenten Keimen verstärkt nachgefragte Antibiotikum Fosfomycin war in der 3-g-Wirkstärke nicht verfügbar, wohl aber in der 2-g- und 5-g-Wirkstärke.

Ersatzlieferanten gab es auch für den Blutdrucksenker Metoprolol und das Krebsmittel Methotrexat (25-ml-Injektionslösung). Nur für die 100-mg-Ampullen des zurzeit nicht lieferbaren Tumorpräparates Carmustir stehe bisher...

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