Arzneimittelreport der Barmer GEK: Beim Sparen geht noch mehr

Gesundheitspolitik Autor: Cornelia Kolbeck

Professor Dr. Gerd Glaeske, Autor des Arzneimittelreports der Barmer GEK, sieht bei ärztlichen Verordnungen weiterhin Optimierungsbedarf: „Über-, Unter- und Fehlversorgung sind noch immer Realität.“

Von 2009 zu 2010 verzeichnete die Barmer GEK eine Steigerung bei verordneten Packungen um 4 % und bei den Arzneimittelausgaben von 7 %. Prof. Glaeske geht davon aus, dass bei einer Erhöhung der Generikarate von 85 auf 90 % die gesetzlichen Krankenkassen noch Ausgaben in Höhe von 300 bis 400 Mio. Euro sparen könnten. Durch die Anhebung des Verordnungsanteils von Biosimilars auf 50 % seien es weitere 100 bis 200 Mio. Euro.

Plädoyer für Biosimilars-Quoten

Zum Beispiel beträgt bei Epoetin die Biosimilarrate (Tagesdosen) in Bayern, Bremen, Niedersachsen und Westfalen-Lippe über 60 %. In Baden-Württemberg sind es dagegen nur 30 %, im Saarland 16,2 %. Bei Somatropin reicht die Spanne von 31,7 %...

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