Arzneitherapie bei Demenz

Autor: Karl H. Brückner

Die Diagnose „Alzheimersche Krankheit“ ist für alle Betroffenen und die Angehörigen ein Schock. Dann sollte konsequent und zügig gehandelt werden: Denn eine Therapie mit modernen Arzneimitteln kann die Verschlimmerung von Demenz in vielen Fällen spürbar hinauszögern.

In ihren neuen Therapieempfehlung zur Demenz wendet sich die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) gegen so genannten therapeutischen Nihilismus: Bei richtiger Diagnose gehören die neuen Antidementiva demnach zum Repertoire der nachweislich wirksamen und auch wirtschaftlichen Medizin. Die Arzneimittelexperten widersprechen damit Presseberichten und einzelnen Untersuchungen, nach denen Medikamente gegen Demenz praktisch wirkungslos sind.

Die Verzögerung der Verschlimmerung der Krankheit um durchschnittlich ein Jahr ist „in jedem Fall Grund genug, die Medikamente einzusetzen“, betont der Neurologe und Psychiater Professor Dr. Hermann-Josef Gertz, Hauptautor der neuen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.