Arzt bekommt keinen Cent

Autor: khb

Ministerin Ulla Schmidt und ihr Konsenspartner Horst Seehofer verteidigen die "Praxisgebühr" mit Zehen und Klauen. Tenor: Alles kein Problem, es gibt doch auch Privatliquidation in den Praxen. Auch beim Thema "Verwaltungsgebühr" ist Schmidt hartleibig. Die Ärzte sollen für das Inkasso zu Gunsten der Kassen keinen Cent erhalten. Begründung: "Es gibt nichts zu verwalten."

Ministern Schmidt betrachtet die Praxisgebühr einfach als "die ersten 10 Euro des Honorars". Eine Kritik daran sei "nicht berechtigt", sagte sie auf der TK-Veranstaltung. "In anderen Ländern klappt das auch. Warum sollte in Deutschland nicht gehen, was in fast allen europäischen Ländern funktioniert? Ich bin auch nicht darüber informiert worden, dass das Arzt-Patienten-Verhältnis darunter gelitten hat, zum Beispiel in Dänemark." Eine Bearbeitungsgebühr zu Gunsten der Ärzte schloss die Ministerin aus, 1 Euro Verwaltungsgebühr für die Ärzte sei "nicht angemessen, und das wird auch nicht sein", erklärte sie. Schmidt wörtlich: "Verwaltungsgebühren dafür gibt es nicht, weil es nichts zu verwalten...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.