Arzt, Imam und Jurist diskutieren die verschiedenen Aspekte der Beschneidung

Autor: MW

Unser Sohn muss beschnitten werden, das fordert unsere Religion, sagen die Eltern. Eine solche Zirkumzision ist Körperverletzung, erklärt der Jurist. Ein Dilemma für den Kinderchirurgen, der für seinen kleinen Patienten nur das Beste will. Gibt es einen Ausweg?

Als Chirurg sieht Professor Dr. Benno Ure von der Kinderchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover die Zirkumzision aus religiösen Gründen eher pragmatisch. Die rituelle Beschneidung in Islam und Judentum lasse sich schließlich nicht dadurch verhindern, dass Ärzte sich weigerten, sie durchzuführen, erklärte der Kollege auf der 58. Jahrestagung der NDGKJ. Weltweit sind circa 30 % aller Männer als kleine Jungen beschnitten worden – eine medizinische Indikation wie z.B. eine Vorhautverengung lag sicher bei den wenigsten vor. Neben religiösen Gründen wird vor allem in den USA auch eine bessere Hygiene und Krankheitsprävention als Pro-Argument ins Feld geführt.

Arzt für das Kind besser als...

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