Asbestschäden immer noch auf dem Vormarsch

Autor: rft

Berufsbedingte Atemwegserkrankungen nehmen in Deutschland seit 1998 allgemein ab. Dies gilt jedoch nicht für Asbest-Leiden.

Bei Asbest-assoziierten gutartigen Lungen- und Pleuraveränderungen, Mesotheliom und Lungen- bzw. Kehlkopfkrebs ist bestenfalls eine Stagnation erreicht, teils steigen die Fallzahlen sogar. Der Grund dafür liegt in der langen Latenzzeit zwischen Exposition und gesundheitlichen Folgen (z.B. beim Mesotheliom bis zu 40 Jahre). Allerdings ist der Asbest-Gebrauch in Deutschland seit 1993 verboten, Abbruch- und Sanierungsarbeiten erfolgen unter strengen Schutzmaßnahmen. Deshalb hoffen Dr. Vera van Kampen vom BGFA-Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung an der Universität Bochum und Kollegen, dass asbestbedingte Berufskrankheiten künftig zurückgehen.

Für...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.