Auch Ärzte dürfen Lippen piercen

Autor: CG

Eine Anzeige wegen Körperverletzung handelte sich ein Kollege ein, weil er einer 15-Jährigen ein Lippenpiercing angelegt hatte. Wie war dieser „Nicht-Heileingriff“ rechtlich zu bewerten?

Die Mutter des Teenagers begründete ihre Anzeige damit, dass der Arzt eine vorausgehende Mandeloperation bei ihrer Tochter nicht berücksichtigt habe, durch die sich ihrer Ansicht nach ein Piercing verbot. Das Mädchen selbst gab allerdings an, der Doktor habe die Anamnese bezüglich gesundheitlicher Beschwerden erhoben und er habe sie außerdem nach der elterlichen Erlaubnis für das Piercing gefragt – was sie bejaht habe.

Grundsätzlich handelt es sich beim Piercing um eine kosmetische Maßnahme, die auch mit Komplikationsrisiken behaftet ist, wie Blutungen, Infektionen, Keloidbildung oder Einwachsung, betonte Dr. Sibylle Banaschak vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Jena bei der 15....

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