Auch Analogpräparate bringen Therapie-Fortschritte

Autor: khb

Arzneimittelforschung vollzieht sich nicht

 

nur in großen Sprüngen. Auch auf den ersten Blick kleine Schritte bringen die Therapie oft entscheidend voran. Deshalb verbietet es sich, sog. Analogpräparate pauschal als Scheininnovationen abzuqualifizieren. Nur zu oft verhilft erst eine kleine Variante im Wirkstoffmolekül einer Therapie zum Durchbruch.

Nachdem bei den Generika wohl keine weiteren Einsparungen mehr zu erzielen sind, nimmt die Politik die patentgeschützten Medikamente ins Kostendämpfungs-Visier - vor allem die sog. Analogpräparate. Angepeiltes Einsparvolumen zu Gunsten der GKV: 300 Mio. Euro jährlich.

Politik und Kassen behaupten gern, Analogpräparate brächten im Vergleich zur Erstsubstanz keine oder nur geringe medizinische Vorteile. Und sie würden von den Herstellern kurz vor Ablauf des Patentschutzes auf den Markt gebracht, um den drohenden Generika-Wettbewerb zu unterlaufen.

Wettbewerb dämpft Preise

Doch die Realität sieht anders aus: Analogpräparate sind nämlich meist Ergebnisse von Parallelforschung, wies das Berliner...

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