Auch bei Thrombophlebitis antikoagulieren!

Autor: CG

Kühle Salbe drauf und erst mal abwarten? Bein wickeln, ein bisschen Heparin oder schlitzen? In der Therapie der akuten Thrombophlebitis herrscht in der Praxis die Polypragmasie. Ein Experte warnt vor der unterschätzten Gefahr einer tiefen Venenthrombose.

Weist ein roter, schmerzhafter Venenstrang bei einem Patienten auf eine akute Thrombophlebitis hin, zeigen sich Kollegen zunächst wenig besorgt. Eine tiefe Thrombose wäre schlimmer, so der Gedanke, denn dann würde Emboliegefahr drohen. Völlig falsch, schreibt Dr. Thomas Noppeney, Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin, Nürnberg, in der Zeitschrift „Gefäßchirurgie“.

Magna und Parva besonders gefährlich
Laut Literatur geht die akute Thrombophlebitis in bis zu 65 % mit einer tiefen Venenthrombose und in bis zu 33 % mit einer Lungenembolie einher. Wie groß die Gefahr im Einzelfall ist, hängt von der Lokalisation und Ausdehnung der Entzündung ab. Besonders hohes Embolierisiko bergen Phlebitiden in...

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