Auch Elternhirne krank

Autor: SK

Anatomische Veränderungen, die mit Autismus einhergehen, findet man teilweise auch bei den Eltern und Geschwistern Erkrankter. Bei ihnen bricht die Krankheit jedoch nicht aus.

Erstgradig Verwandte von Autisten sind zwar selbst nicht betroffen, weisen aber z.B. vergrößerte Hirnbereiche im motorischen Cortex auf, der für bewusste Bewegungen und Nachahmung zuständig ist. Auch beim Autismus verkleinerte Hirnregionen wie der somatosensorische Cortex, mit dem man z.B. Gesichtsausdrücke interpretiert, kamen in der Familie von Autismuskindern vor. Ebenso war das Kleinhirn oft an den Stellen verkleinert, die wir brauchen, um uns in andere Personen hinein zu versetzen. Diese Ähnlichkeiten zwischen Gesunden und Kranken fanden amerikanische Forscher mit Hilfe des MRT, als sie die Befunde von 40 Eltern autistischer Kinder mit denen ebenso vieler Eltern gesunder Kinder...

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