Auch epilepsiekranke Männer wollen ihren Mann stehen

Autor: bl-ki

Sexualität ist noch immer in den meisten neurologischen Praxen ein Tabuthema. Zu Unrecht – denn die Funktionssysteme sind eng verzahnt. Eine Panne in der oberen „Steuerzentrale“ kann einige Etagen tiefer im „Stellwerk“ zu erheblichen Fehlfunktionen führen. Ein Beispiel dafür sind sexuelle Störungen bei epilepsiekranken Männern.

„Hand aufs Herz – sprechen Sie regelmäßig mit Ihren männlichen Epilepsiepatienten über eventuelle Probleme im Sexualleben?“ Auf diese etwas provokative Frage antwortete gerade einmal jeder vierte Teilnehmer einer neurologischen Fortbildungsveranstaltung mit „ja“. Wenn diese (anonyme) Erhebung auch nicht den Anspruch auf Repräsentativität erheben kann, so zeigt sie doch einen interessanten Trend auf.

Mindestens jeder zweite Patient ist impotent

Möglicherweise sieht es in der klinischen Realität sogar noch düsterer aus, denn immerhin hatte es sich bei der Stichprobe um Neurologen mit speziellem Interesse für das Thema „Epilepsie und Sexualität“ gehandelt. Fatal ist darüber hinaus, dass dieses...

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