Auch weiße Kittel färben ab … auf den Nachwuchs

Autor: Dr. Christiane Dunker-Schmidt

Sind es die Gene oder doch eher die Tischgespräche zu Hause? Irgendeine Erklärung muss es für die subjektive Beobachtung geben, dass Kinder oft ein „Händchen“ für den Beruf ihrer Eltern entwickeln. Sprösslinge von Lehrern agieren als Minipädagogen, Musiker zeugen oft Musiker, der Nachwuchs von Handwerkern schwingt gerne den Hammer … Und auch bei mir daheim scheint sich so etwas anzubahnen:

Ein langer Praxis-Montag ist zu Ende. Die Kinder haben geduldig gewartet und der Mann meines Lebens hat sich noch mit eigenen Büroarbeiten beschäftigt, bis wir endlich wenigstens beim Abendessen zusammensitzen können. Danach ruft wieder der Schreibtisch mit den üblichen Versicherungs- und Versorgungsamtsanfragen.

Aber bevor ich in diesen meditativen Abendabschnitt gleite, muss schnell noch die Wäsche aufgehängt werden. Und während ich so im Hauswirtschaftsraum vor mich hin arbeite, höre ich, wie das Telefon klingelt und Sohn Nummer eins (15 Jahre) sich souverän meldet.
Ich lausche, schließlich will ich ja wissen, mit wem er wohl telefoniert – mit seinen Freunden, seinem neuesten Schwarm oder...

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