Auf dem Weg zum drittgrößten Pharmahersteller der Welt

Autor: khb

Die drei Monate währende Übernahmeschlacht zwischen dem französischen Pharmahersteller Sanofi-Synthelabo und dem französisch-deutschen Aventis-Konzern ist weitgehend geschlagen. Das letzte Wort haben jetzt noch die Aventis-Aktionäre, denen von Sanofi nun zirka 68 Euro pro Aktie geboten werden. Dieses Angebot wird in Kapitalmarktkreisen als sehr gut eingeschätzt. Der Deal dürfte damit praktisch perfekt sein.

 

Durch die Fusion entsteht gemessen am Umsatz (knapp 24 Mrd. Euro) weltweit der drittgrößte Pharmakonzern

 

nach Pfizer und Glaxo-Smith-Kline. In Europa wäre Sanofi-Aventis der größte Arzneimittelproduzent.

Nach einer mehrheitlichen Zustimmung des 13-köpfigen Aventis-Verwaltungsrats (die Arbeitnehmervertreter stimmten nach ersten Berichten dagegen) empfahl am vergangenen Sonntag auch der Vorstand von Aventis den Aktionären, das verbesserte Übernahmeangebot von Sanofi anzunehmen. Das kleinere Unternehmen Sanofi hatte ursprünglich 48,5 Mrd. Euro für den Kauf des größeren Konkurrenten Aventis geboten. Diese Offerte ist am vergangenen Wochenende auf 55,3 Mrd. Euro aufgestockt worden. Im Detail sieht das neue Angebot einen Baranteil von 29 % und einen Aktienanteil von 71 % vor, hieß es. Aventis-Aktionäre bekämen demnach je eigene Aktie 0,83 Sanofi-Anteile plus 20 Euro in bar sowie die Dividende für...

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