Auf den Spuren von Adel und Nazis

Autor: Richard E. Schneider

Genom-Analysen zwingen Historiker die Geschichte teilweise umzuschreiben. Rechtsmediziner überprüfen an DNS-Sequenzen Legenden um mutmaßliche Thronfolger oder Gerüchte über flüchtige Nazi-Größen auf ihren Wahrheitsgehalt.

 

So heizen derzeit Untersuchungen von Haaren und Körperzellen des Findlings Kaspar Hauser Spekulationen über den badischen "Erbprinzen" aufs Neue an.

Nach einer DNS-Analyse des Birminghamer Rechtsmediziners Professor Dr. Peter Gill von 1996 schien die Nichtabstammung des legendären Kaspar Hauser vom großherzoglichen Haus Baden belegt. Doch neue Untersuchungen von Professor Dr. Bernd Brinkmann, Uni Münster, lassen wieder Spekulationen zu.

War Kaspar Hauser doch ein Prinz?

Zur Erinnerung: Der badische Thronfolger Prinz Karl hatte 1806 in Karlsruhe Napoleons Adoptivtochter, Stéphanie de Beauharnais, geheiratet. Die ersten Kinder aus dieser politischen Ehe verstarben alle in den ersten Lebensmonaten. Dann tauchte im Frühjahr 1828 in Nürnberg ein etwa 12-jähriges, sprachloses Findelkind auf, dessen angeblicher Geburtstag und Namen Kaspar Hauser...

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