Auf Pneumokokken-Impfung aktiv ansprechen!

Autor: Elke Engels, Foto: thinkstock

Bei über 60-Jährigen gehört der Piks gegen Pneumokokken laut STIKO zum Standardprogramm. Dennoch sind hierzulande 75 % der Menschen in diesem Alter nicht geimpft. Systematischer Impf-Recall könnte die Quote verbessern.

Mit invasiv verlaufenden Pneumokokken- Infektionen ist bekanntlich nicht zu spaßen. „Jeder dritte Infizierte über 65 Jahre verstirbt daran“, erinnerte Professor Dr. Thomas Weinke vom Klinikum Potsdam.

In Deutschland gibt es pro Jahr bis zu 12 000 Pneumokokkentodesfälle zu 80 bis 90 % sind über 60-Jährige betroffen. Diese Rate könnte durch konsequente Impfung aller Personen dieser Altersgruppe drastisch vermindert werden. So sank die Inzidenz von Pneumokokken- Pneumonien bei Senioren, die mit 23-valenten Polysaccharid-Impfstoff (PNEUMOVAX® 23) geimpft wurden, um 64 %. Keiner der Geimpften starb daran, von den Ungeimpften der Vergleichsgruppe jedoch über ein Drittel der Erkrankten.

Wie lässt...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.