Aus Liebeskummer Lampenöl gespritzt

Autor: FJS

Mit Lampenöl i. v. wollte sich ein junger Mann suizidieren. Die lipoide Pneumonie und diffuse Lungenembolien überstand er dank Schocklungen-Prophylaxe erstaunlich gut.

Aus Liebeskummer injizierte sich ein 20-Jähriger 20 ml Lampenöl. Dann besann er sich und stellte sich im Krankenhaus vor. Die Kollegen stellten bei der Aufnahme eine Ortho- und Tachypnoe fest. Außerdem litt der Patient an starkem Husten mit zähem, weißlichen und später auch blutigem Auswurf. Im EKG fand sich eine Rechtsherzbelastung.

Auf der Intensivstation der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie der Universität Düsseldorf erhielt der Patient Sauerstoff zum Ausgleich der auf 85 % gesunkenen Sättigung. Behandelt wurde die lipoide Pneumonie mit schleimlösenden Mitteln, Cortison, Heparin, Vitamin C und Antibiotika. Trotz der intensiven Therapie verschlechterte sich der Zustand...

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