Auskultation überflüssig?

Autor: CG

Klagt ein Patient über akute Atemnot oder Brustschmerzen, gehört zur Untersuchung für fast jeden Kollegen die Lungenauskultation selbstverständlich dazu. Doch bringt das Abhorchen wirklich diagnostischen Gewinn?

An rund 240 Patienten, die wegen Thoraxbeschwerden in der Notfallambulanz auftauchten, prüften Schweizer Forscher, welchen Erkenntnisgewinn die Lungenauskultation nach der sorgfältigen Anamnese bringt. Die endgültigen Diagnosen reichten von Herzinsuffizienz über Brustwandschmerz und Pneumonie bis zum akuten Koronarsyndrom.

Lunge abhorchen kostet wertvolle Zeit ...

Bereits 41 % der Diagnosen stellten die Ärzte allein auf Grund der Anamnese richtig. Zusätzliches Abhorchen verbesserte die diagnostische Ausbeute um 1 %, trug aber in 3 % zur Verwirrung bei – bei einem Patienten mit akutem Korornarsyndrom und bei zwei mit Bronchitis/Pneumonie. Immerhin erwies sich der normale Auskultationsbefund als...

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