B-Zell-Therapie jetzt auch gegen Vaskulitiden

Autor: Sabine Nocht, Foto: thinkstock

Nach 40 Jahren gibt es für Patienten mit ANCA-assoziierten Vaskulitiden (AAV) eine neue Therapieoption: Die in den USA bereits seit 2011 in dieser Indikation verfügbare B-Zell-Therapie mit Rituximab erhielt nun auch die EU-Zulassung bei Granulomatose mit Polyangiitis (GPA) und bei Mikroskopischer Polyangiitis (MPA).

Die GPA, früher Morbus Wegener, und die MPA gehören zu den ANCA*-assoziierten primären Kleingefäßvaskulitiden. Die MPA, die ohne oder nur mit wenigen Immunkomplex-Ablagerungen einhergeht, ist hauptsächlich in den Nieren, der Lunge, den Nerven, der Haut sowie in Gelenken lokalisiert.


Die GPA betrifft vor allem die Nase, die Nebenhöhlen, die Trachea und die Lunge. „Die tückischste Form der stadienhaft verlaufenden Krankheit ist ein schleichender Verlust der Nierenfunktion, durch eine nekrotisierende Glomerulonephritis, die erst nicht auffällt“, berichtet Privatdozent Dr. Frank Moosig, der leitende Arzt der Vaskulitisklinik...

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