Bäuerin fing sich Diphtherie im Schweinestall

Autor: CG

Über die erste dokumentierte Diphtherie-Übertragung vom Schwein auf den Menschen berichtet aktuell das Robert Koch-Institut. Der verantwortliche Keim zeigte sich zudem noch widerspenstig im Antibiogramm.

Die 56-jährige Landwirtin war immer gesund gewesen – bis sie akut an einer Pharyngotonsillitis mit Dysphagie erkrankte. Die HNO-Ärzte der Universitätsklinik stellten dicke weiße Beläge auf Tonsillen, Uvula und Rachenwänden fest und behandelten wegen Diphtherieverdachts mit Antitoxin (30 000 IU intramuskulär). Zudem isolierte man die Frau und gab ihr i.v. Penicillin.

Aus einem Rachenabstrich konnte Corynebacterium ulcerans angezüchtet werden. Im Konsiliarlabor für Diphtherie gelang der Toxin-Nachweis. Die Symptome besserten sich rasch. Wegen des Verdachts auf Penicillinallergie stellte man zunächst um auf Erythromycin und aufgrund einer Resistenz im Antibiogramm schließlich auf Ceftriaxon.

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