Bäume und den Wald sehen

Autor: emo

Dass Fledermäuse Ultraschallsignale aussenden und die von Oberflächen reflektierten Echos zur

 

Orientierung auswerten, ist bekannt. Aber haben sie auch die Fähigkeit, chaotische Echos von großen, komplexen Oberflächen zu analysieren?

Diese Frage versuchte das Team von PD Dr. Lutz Wiegrebe von der Ludwig-Maximilians-Universität in München, durch ein Rückspielexperiment zu klären. Die Forscher untersuchten echoortende Fledermäuse der Art Phyllostomus discolor. Kleine Objekte mit wenigen Oberflächen erzeugen wenige Einzelreflexionen mit einem geordneten Echomuster. Anders sieht es bei großen, komplexen Strukturen aus. So ergeben Bäume mit ihren Blättern ein Chaos von Tausenden von Einzelreflexionen. Statistische Eigenschaften des Echos dienen der Unterscheidung. So wird eine unterschiedliche "Rauigkeit" für die kleinen, dicht gepackten Reflektoren eines Nadelbaums, im Gegensatz zu den größeren, mit mehr Abstand angeordneten...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.