Bakteriengift löst Handkrampf und Blasenstörung

Autor: MW

Botulinumtoxin gilt bei bestimmten Erkrankungen wie zervikale Dystonie und Blepharospasmus als Therapie der Wahl. Zudem gibt es in der Neurologie zahlreiche weitere Anwendungen im „off-label-use“, bei denen das Bakteriengift Spasmen erfolgreich löst.

Bisher ist Botulinumtoxin in der Neurologie für die Behandlung fokaler Dystonien, wie zervikale Dystonie und Blepharospasmus, Spastik nach Schlaganfall und Hyperhidrose zugelassen. Aber auch bei zahlreichen weiteren Indikationen wäre eine Zulassung wünschenswert, schreibt Privatdozent Dr. Henning Stolze von der Neurologischen Klinik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

So konnte auch bei aktionsinduzierten Dystonien wie dem Schreibkrampf oder der Musikerdystonie in kleinen Placebo-kontrollierten Studien oder Anwendungsbeobachtungen ein positiver Effekt gezeigt werden. Auch bei Patienten mit dystoner Sprachstörung sind Erfolge von Botulinumtoxin-Injektionen mit Verbesserung der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.