Ballonkatheter oder Skalpell an die Karotisstenose?

Autor: MW

Jedes Jahr erleiden in Deutschland etwa 40 000 Patienten einen karotisassoziierten Schlaganfall – die Hälfte der Betroffenen ist danach dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen. Will man bei hochgradiger Stenose prophylaktisch tätig werden, bietet die perkutane transluminale Angioplastie eine interessante Alternative zur operativen Thrombendarteriektomie.

Seit der ersten perkutanen transluminalen Angioplastie (PTA) der Karotis 1977 ist die Methode durch Verwendung von Stents und Embolieschutz deutlich verbessert worden. Die interventionelle Therapie der Karotisstenose erhielt aber erst mit Veröffentlichung der SAPPHIRE-Studie im Jahr 2002 Auftrieb, schreiben Professor Dr. Thomas Störk vom Karl-Olga-Krankenhaus Stuttgart und Kollegen.

In der prospektiven randomisierten Studie mit 307 Hochrisikopatienten stellte sich die Stent-PTA dem Vergleich mit der Thrombendarteriektomie (TEA). Mit PTA behandelte Patienten hatten ein geringeres Risiko für erneute kardiovaskuläre Ereignisse (MACE-Rate) als operierte (5,8 vs. 12,6 % nach 30 Tagen und 11,9 vs....

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