Bauchschmerzen durch Histaminintoleranz

Autor: Birgit Maronde, Foto: thinkstock

Bei rezidivierenden Bauchschmerzen sollte man differenzialdiagnostisch auch an eine Histaminintoleranz denken. Anamnese und/oder Familienanamnese weisen den Weg zu dem (umstrittenen) Krankheitsbild.

Schon seit sechs Jahren litt der Junge unter immer wiederkehrenden Bauchschmerzen, die mit Übelkeit und Müdigkeit einhergingen. In verschiedenen Kinderkliniken hatte man bereits nach der Ursache gesucht – vergebens.

Symptome der Histaminintoleranz
  • Vasodilatation
  • Tachykardie/Arrhythmie
  • Erregung nozizeptiver Nervenfasern
  • gesteigerte Endothelpermeabilität
  • vermehrte Schleimsekretion
  • Kontraktion glatter Muskulatur
  • verstärkte Magensäuresekretion


Die positive Familienanamnese für Histaminintoleranz weckte schließlich bei Kollegen der Hochgebirgsklinik in Davos den Verdacht, dass auch bei dem Zwölfjährigen eine solche Störung vorliegen könnte. Tatsächlich blieb ihr Patient während einer vierwöchigen...

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