Bechterew mit Schober überführen: Zwischen gesund und Erbkrankheit liegen nur wenige Zentimeter

Autor: Dr. Nadine Völxen

© MT-Archiv

Ihr Patient klagt über Rückenschmerzen in der zweiten Nachthälfte und Morgensteifigkeit? Hier sollten Sie an eine ankylosierende Spondylitis denken! Um den Verdacht zu erhärten, genügt zunächst ein Maßband.

Die ankylosierende Spondylitis (SpA), gemeinhin als M. Bechterew bekannt, ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, die vor allem das Achsenskelett betrifft. Die SpA zeichnet sich sowohl durch sichtbare, als auch versteckte strukturelle Schäden an Iliosakralgelenk (ISG) oder Wirbelsäule aus, schreiben Professor Dr. Joachim Sieper und Kollege von der Medizinischen Klinik I der Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin.

Die Erkrankung gilt als erblich (über 90 %) und betrifft etwas mehr Männer als Frauen. Typischerweise beginnt ein Bechterew in der dritten Lebensdekade, bei HLA-B27-Trägern (größte genetische Disposition) fünf Jahre eher. Tumor-Nekrose-Faktor-α und...

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