Befreien Sie verstopfte Patienten!

Autor: SK

"Ich bin so verstopft", klagt der Mann, der wegen Stuhlproblemen Ihre Hilfe sucht. Organisch oder funktionell, lautet die wichtige diagnostische Frage. Hilft mehr Bewegung oder müssen Medikamente her, die therapeutische Entscheidung. Doch zuallererst sollten Sie klären, ob Ihr Patient nicht einfach

 

zuviel "Produktion" erwartet.

Das Thema Stuhlgang wird nicht nur bei der Visite auf geriatrischen Stationen erschöpfend behandelt, auch jüngere Leute erachten die regelmäßige Darmentleerung oft als wichtig fürs Wohlbefinden. Dabei haben die meisten Menschen völlig falsche Vorstellungen von dem, was normal ist, erklärte Professor Dr. Achim Weizel vom Diakoniekrankenhauses Mannheim auf einer Fortbildungsveranstaltung der Falk Foundation.

Schließlich gilt bei der Stuhlfrequenz alles zwischen dreimal täglich und dreimal pro Woche als normal. Doch oft haben die Patienten einen "Horror autotoxicus": Sie fürchten, fauliges Wasser vergifte den Körper von innen. Ihre Aufgabe ist es dann zu erklären, dass kein Bestandteil des...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.