Behandlung der Schizophrenie: Compliance ist häufig unzureichend

Autor: mt

Trotz moderner oraler Antipsychotika sind die Rezidivraten in der Langzeittherapie der Schizophrenie nach wie vor hoch. Die Compliance hängt von vielen Einflüssen ab, die zu einem großen Teil auch auf die Gestaltung des Therapieregimes zurückzuführen sind.

Studiendaten zeigen, dass über 80 % der Patienten innerhalb von fünf Jahren einen Rückfall erleiden.1 Dabei können die Konsequenzen von Rezidiven fatal sein: Schizophrene Patienten sind vor allem während akuter Krankheitsphasen verstärkt selbstmordgefährdet − die Suizidrate wird auf bis zu 13 % geschätzt.2,3 Zudem ist bei jedem Rezidiv ein erneuter Krankenhausaufenthalt sehr wahrscheinlich. Die Reintegration in das soziale und berufliche Umfeld kann danach erschwert, bei manchen Patienten, z.B. infolge residualer Symptome, sogar unmöglich sein. Darüber hinaus verzögert sich normalerweise mit jedem Rückfall die Zeit bis zur Remission.4

Therapieerfolg reduziert Abbruchraten

Die hohen...

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