Behörde prüft Vereinbarungen der AOKen für genaues Kodieren

Gesundheitspolitik Autor: Michael Reischmann

Das Bundesversicherungsamt (BVA) überprüft in Bayern und Hessen die jeweiligen Vereinbarungen zwischen AOK und KV, aufgrund derer Ärzte seit April ein Zusatzhonorar bei bestimmten Diagnosekodierungen erhalten.

Dem BVA geht es dabei um einen möglichen Einfluss auf den Risikostrukturausgleich der GKV.

"Zehn Euro als Köder" überschreibt der "Spiegel" einen Bericht über Schreiben des Vorstandes der KV Bayerns, in dem auf eine extrabudgetäre AOK-Förderung von 10 Euro je Behandlungsfall hingewiesen wird.

Diese ist z.B. bei fachärztlichen Internisten laut KV "aktuell" an das Krankheitsbild "Diabetes mellitus mit renalen oder multiplen Komplikationen bei Vorliegen einer chronischen Niereninsuffizienz Stadium 1 oder 2" gebunden. Für exakte Kodierungen entsprechend den mitgeschickten Kodierhilfen zahlt die KV automatisch die 10 Euro aus.

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