Bei der Handinfektion gilt: Bloß nicht lange konservativ herumwerkeln!

"Nur" ein Panaritium? Eitrige Infektionen an der Hand werden häufig falsch eingeschätzt und in der Folge zu spät suffizient behandelt, beklagen zwei Chirur­gen aus Kassel. Ein konservativer Therapieversuch sei nur in seltenen Fällen indiziert – und dann auch nur kurzfristig.

Sehr häufig entwickeln sich Handinfektionen, wenn bei handwerklichen Aktivitäten unbemerkt Verletzungen durch Eindringen von Splittern, Holzspreißeln etc. entstehen. Auch unterschätzte und daher chirurgisch nicht ausreichend versorgte Wunden können eine gravierende Handinfektion nach sich ziehen, schreiben Dr. Isabel Valinos und Professor Dr. Ernst Magnus Noah vom Roten Kreuz Krankenhaus Kassel.

Besondere Vorsicht ist bei Bissverletzungen geboten, weil sie stark mit virulenten Erregern kontaminiert sind und auf den ersten Blick oft harmlos aussehen. Nicht selten liegt aber unter einer oberflächlich erscheinenden kleinen Hautläsion eine tiefe Verletzung, die die Faszie oder sogar die...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.