Bei diabetischer Neuropathie auch Temperatursensibilität prüfen!

Autor: Ulrich Abendroth

Neuropathie: Welche Nervenfasern feuern noch?© thinkstock

Die diabetische Polyneuropathie lässt sich mit Stimmgabel und Monofilament diagnostizieren – ganz so einfach ist es nicht, jedenfalls nicht immer, warnt ein Experte. Wie klappt die Diagnostik? Und womit wird bei schmerzhafter Polyneuropathie therapiert?

Etwa 28 % der Patienten mit manifestem Diabetes weisen eine Polyneuropathie auf, bereits bei einer pathologischen Glukosetoleranz sind ca. 13 % von dieser Nervenschädigung betroffen, erklärte Professor Dr. Thomas Forst vom Forschungsinstitut Profil Mainz. In jeweils rund der Hälfte der Fälle macht sich die periphere diabetische Polyneuropathie zusätzlich zur Negativsymptomatik (Verlust von Temperatur-, Vibrations- und Schmerzwahrnehmung sowie von Reflexen und Muskelkraft) auch mit einer Positivsymptomatik bemerkbar. Diese Patienten leiden unter Parästhesien, Dysästhesien und Schmerzen.

Stimmgabel und Filament reichen nicht immer zur Diagnostik

Bei ca. 10–15 % der Betroffenen gibt es einen...

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