Bei einfacher Sinusitis weder Röntgen noch Antibiotikum!

Autor: MW

Eine akute Rhinosinusitis ist in der Regel eine harmlose Erkrankung, die symptomatisch behandelt werden kann. Bildgebende Diagnostik und antibiotische Therapie sind in den meisten Fällen überflüssig.

Die Diagnose einer akuten Rhinosinusitis wird primär klinisch gestellt: Eitriger Schnupfen, verstopfte Nase, Hyp- oder Anosmie gelten als Hauptsymptome. Zusätzliche Gesichtsschmerzen oder Fieber können die Diagnose untermauern. Dazu kommen noch zahlreiche Nebensymptome wie Kopfschmerzen, Fötor, Zahn- und Ohrenschmerzen, Husten oder Erschöpfung, die nur in Verbindung mit den Hauptsymptomen von Bedeutung sind. Bis zu acht Wochen können die Symptome einer akuten Sinusitis im Einzelfall andauern, erst danach spricht man von einer chronischen Sinusitis, erklärte der Allgemeinmediziner Dr. Uwe Popert aus Kassel auf dem 27. Deutschen Hausärztetag.

Röntgen übersieht jede dritte Sinusitis

Ultraschall...

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