Bei Gicht muss die Harnsäure ganz energisch gesenkt werden

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: thinkstock

Nur erhöhte Harnsäurewerte? Vorsicht! Auf Nachfragen offenbart sich nicht selten doch eine behandlungsbedürftige Gicht.

Ein typischer Fall von Inkognito-Gicht: Der 54-jährige Hypertoniker war eigentlich wegen chronischer Rückenschmerzen in Behandlung, als im Routine-Labor ein mäßig erhöhter Harnsäurewert (7,2 mg/dl) auffiel. Erst auf Nachfragen berichtete der Mann von einem Gichtanfall im Rahmen eines „Abspeckversuchs“ sechs Wochen zuvor sowie von weiteren Attacken in den vergangenen zehn Jahren. Die eingehende körperliche Untersuchung ergab einen Tophus, eine sog. Gichtperle, an der Ohrmuschel. Außerdem zeigte sich im Ultraschall eine Bursitis olecrani und eine Synovialitis am Kniegelenk.

Die Gelenkzerstörung 
effektiv aufhalten

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