Bei Harninkontinenz den Überblick behalten

Autor: Dr. Angelika Bischoff, Foto: fotolia, tibanna79

Der Arzt muss aktiv nach der Kontinenz fragen, weil die wenigsten Patienten über Probleme in diesem Bereich von sich aus sprechen. Das Gute: Es gibt vielfältige Möglichkeiten, eine Harninkontinenz in den Griff zu bekommen

Geburten, Beckenbodeninsuffizienz und Senkung sind die wichtigsten Ursachen für eine Harninkontinenz bei Frauen, Prostatahyperplasie und Prostatitis bei Männern. Auch Voroperationen mit Verletzungen von Schließmuskel und Beckenboden begünstigen das Auftreten einer Inkontinenz.

Weiterhin können Tumoren und Entzündungen der Blase, bestimmte Medikamente, ein Diabetes mellitus und neurologische Erkrankungen zu einer Inkontinenz führen. Der unfreiwillige Urinverlust kann sogar das erste Symptom einer multiplen Sklerose (MS) sein, betonte Dr. Carola Wotzka, Leiterin des Inkontinenzzentrums am Diakonie-Klinikum Stuttgart.

Verliert ein Patient unfreiwillig Urin, sollten Sie fragen, wie oft, bei...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.