Bei Hinterbliebenen EKG schreiben!

Autor: AW

Wenn bisher gesunde Menschen aus heiterem Himmel am plötzlichen Herztod sterben, bricht für die Angehörigen eine Welt zusammen. Die bange Frage, ob der "stumme Killer" bald bei einem anderen Familienmitglied zuschlagen könnte, kann eine ausführliche Herzuntersuchung klären.

Gut 4 % aller plötzlichen Todesfälle in der Altersgruppe der 16- bis 64-Jährigen bleiben gänzlich ungeklärt: Die sogenannte pathologische Untersuchung des Herzens ergibt nichts Auffälliges, und toxikologische Tests fallen negativ aus. Experten sprechen in diesem Fall von einem "sudden arrhythmic death syndrome (SADS)".

Erblast auf dem Herzen?

Um herauszufinden, ob beim SADS herzbedingte Erbkrankheiten eine Rolle spielen, untersuchte eine britische Arbeitsgruppe die Angehörigen ersten Grades von 32 Menschen, die an SADS verstorben waren. In die Untersuchung wurden 109 Verwandte ersten Grades aufgenommen. Nach genauer Befragung und körperlicher Untersuchung fertigte man bei den Hinterbliebenen...

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