Bei jeder Routine­-Untersuchung den Hals palpieren!

Autor: MW

Nahezu jeder vierte berufstätige Bundesbürger weist knotige Veränderungen in der Schilddrüse auf – die meisten ohne etwas davon zu ahnen. Von den über 65-Jährigen ist sogar knapp jeder Zweite betroffen. Wie kommt man den Knotenträgern auf die Spur und welche Diagnostik ist sinnvoll?

Ursache der hohen Prävalenz von Knotenstrumen ist der über Jahrzehnte bestehende Jodmangel in Deutschland. Insbesondere im Anfangsstadium machen die Knoten praktisch keine Symptome. Erst bei deutlicher Größenzunahme klagen die Patienten manchmal über ein Druck- bzw. Engegefühl im Hals oder Schluckbeschwerden.

Da die Schilddrüsenhormonwerte einschließlich TSH bei den meisten Patienten mit Schilddrüsenknoten völlig normal sind, hilft auch das Laborscreening nicht weiter, so Privatdozent Dr. Joachim Feldkamp von den Städtischen Kliniken in Bielefeld.

Die einfachste Untersuchung ist die Palpation der Schilddrüse, die zu jeder Routineuntersuchung gehört, forderte Dr. Feldkamp. Suspekte Befunde...

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