Bei Kindern nicht unbedacht zum PICC-Katheter greifen

Autor: Dr. Katharina Arnheim

Bei Kindern wird oft zum einfacher zu platzierenden PICC-Katheter gegriffen. © wikipedia/Nurseirie

Pädiatrische Krebspatienten benötigen zwecks Durchführung der erforderlichen Chemotherapie oftmals Langzeitkatheter. Eine prospektive US-Studie hat jetzt klargemacht, dass die aufwendig zu platzierenden zentralvenösen Katheter (ZVK) mit einem erheblich geringeren Thromboserisiko assoziiert sind als peripher inserierte Zentralvenenkatheter.

Seit 2001 ist die Inzidenz venöser Thromboembolien (VTE) bei pädiatrischen Patienten aller Altersgruppen stetig gestiegen. Dies ist einmal bedingt durch Fortschritte in der Therapie bei schwer kranken Patienten und die verbesserte VTE-Diagnose. Als weiteren wichtigen Grund nannte Dr. Julie Jaffray vom Children’s Hospital in Los Angeles die steigende Verwendung von zentralvenösen Kathetern im klinischen Bereich insgesamt.

Bei Kindern werden statt der aufwendig zu platzierenden ZVK allerdings gerne die nicht so komplikationsträchtigen peripheren Zentralvenenkatheter (PICC-Line) gewählt. Unterscheiden sich die beiden Katheterarten im VTE-Risiko?

Dieser Frage ging die an vier US-amerikanischen...

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